Webseiten-Hosting liegt zwischen 5-15€ pro Monat. Es gibt eine Vielzahl von Anbietern, die bei der Bedienbarkeit und Schnelligkeit des Servers leicht unterscheiden, aber die im Wesentlichen alle das Gleiche machen: Dir einen Platz bieten, wo du deine Homepage physisch speichern kannst. 


Man kann das etwa so zusammenfassen: je schneller der Rechner sein soll, auf dem die Webseite läuft, desto teurer wird das Hosting.  Und je schneller der Rechner, desto schneller die Ladezeiten deiner Homepage. Am Anfang hast du allerdings noch nicht viel Traffik, der viel Rechenkapazität erfordert. Wenn du später deine Seite auf SEO ausrichten willst, brauchst du gute Ladezeiten für deine Webseite. Die lassen sich aus dem WordPress heraus nur bedingt optimieren und liegen oft an den Antwortzeiten des Servers. Das heißt später kann es sein, dass du deine Homepage zu einem anderen Anbieter umziehen musst. 


Außerdem wird es teurer, wenn du mehr selbst konfigurieren willst. Dadurch wird es auch komplizierter. Meist bieten die Hoster, die schnell sind (All-Inkl. oder Webgo) keine Unterstützung bei der Einrichtung deiner WordPress-Seite. Am Anfang würde ich dir deswegen empfehlen darauf zu achten, dass sich das WordPress einfach installieren lässt und du später guckst, was du von deinem Hoster brauchst und ob du umziehen musst. Ja... das ich nervig, aber machbar. Ich bin mit meiner Seite schon zweimal umgezogen. Umziehen heißt nicht, dass du alles neu machen musst, sondern dass deine Seite physisch einfach nur woanders liegt.


Worauf du bei der Auswahl deines Hosters besonders am Anfang achten solltest:

  • Bieten sie die Möglichkeit einer WordPress One-Klick-Installation? Wenn sie das bieten, würde ich am Anfang Abstriche in der Geschwindigkeit in Kauf nehmen.
  • Hast du die Möglichkeit Sub-Domains einzurichten? Die können später nützlich werden, wenn du deinen eigenen Mitgliederbereich einrichten willst.
  • Ist mehr als ein SSL-Zertifikat inklusive? Am besten ist es, wenn sie SSL von von Let's Encrypt unterstützen. Die können in der Regel in ausreichender Zahl kostenlos erstellt werden. Es gibt Anbieter, die verlangen für jedes weitere Zertifikat 2-3€/Monat. Und jede Domain oder Sub-Domain braucht ihr eigenes Zertifikat. Könnte also teuer werden (Ist aber auch erst für später relevant).
  • Bieten sie einen SSH-Zugang? Der ist wichtig, wenn du vielleicht doch mal einen Profi an deine Webseite lassen musst.
  • Unterstützen sie eine DNS-Verwaltung. Die ist wichtig, wenn du bspw. Facebook-Werbung machen willst. Dann muss an der Stelle eine eine kleine Text-Datei eingefügt werden, die Facebook signalisiert, dass diese Domain wirklich deine ist.
  • Wie viele E-Mail Postfächer bieten sie an - bzw. gibt es Pakete, wo mehr drin ist. Es könnte ja sein, dass du irgendwann eine Virtuelle Assistentin brauchst und die eine eigene E-Mail-Adresse haben soll. Da könnte eins ein wenig knapp sein.
  • Unterstützen sie Cronjobs? Das kannst du bspw dafür nutzen, um terminierte Backups deiner Installation zu machen. Meist lassen die sich recht leicht einrichten. Die würde ich allerdings nicht überbewerten, weil du sie vermutlich nicht auf einem anderen Server einspielen kannst. Das würde ich eher mit einem Backup-Tool von WordPress aus machen.

Die Hoster ändern natürlich ständig ihre Angebote.


Für den Anfang bist du bspw. beim WordPress-Hosting von Strato (Paket "Starter" oder "Basic") gut aufgehoben. Sie unterstützen zwar nicht Let's Encrypt SSL, aber sie bieten in größeren Paketen auch mehr Zertifkate inklusive an. Die sollten für den Anfang erstmal ausreichen. Außerdem haben sie einen guten Service, WordPress One-Klick Installation (steht da nicht extra, weiß ich aber) und die Oberfläche ist leicht verständlich. Ich bin damals von Strato weg, weil die Ladezeiten mir auf Dauer zu lang waren. 


Alternativ kannst du bspw auch das Hosting bei Webgo (Paket "Starter" oder "Profi") buchen. Dort bekommst du auch eine One-Klick-Installation, ein klein wenig Schutz vor Hacking-Angriffen (was nicht verhindert hat, dass meine Webseite gehackt wurde) und vor allem einen Anbieter, der mit dir mitwächst. Die Ladezeigen sind super, die Oberfläche nunja... ein wenig unübersichtlich.